Matthias Brandt & Jens Thomas: Psycho

Matthias Brandt
& Jens Thomas

Psycho – Fantasie über das kalte Entsetzen

Tödlich gute Musik, fesselnder Ausdruck und eine anregend inszenierte Improvisation vor der malerischen Kulisse des Stadttheaters Aschaffenburg:

Matthias Brandt und Jens Thomas präsentieren am 22. Mai 2016 ausgewählte Passagen der Bloch'schen Romanvorlage Psycho und sorgen mit dem fantasiereichen Psychogramm eines mordlustigen Muttersöhnchens für neue Blickwinkel auf das Leben. "In Psycho habe ich das Publikum geführt, als ob ich auf einer Orgel gespielt hätte", sagte Alfred Hitchcock im Gespräch mit seinem Bewunderer François Truffaut. Hitchcock hat Psycho als Experimentalfilm verstanden, der beim Publikum eine eindrückliche Wirkung zeigen sollte.

Der Schauspieler Matthias Brandt interpretiert dieses filmische Jahrhundertwerk nun gemeinsam mit dem Pianisten und Sänger Jens Thomas neu auf der Bühne. Brandt greift dabei auf Elemente aus der literarischen Vorlage zurück. Thomas, von der Süddeutschen als "Jimi Hendrix des Flügels" bezeichnet, improvisiert zu Brandts inszenierter Lesung einen Soundtrack. Dieser Abend ist nicht festgelegt und routiniert einstudiert, vielmehr lebt er von der intensiven, spontanen Interaktion zwischen beiden Akteuren.

"Jens Thomas und Matthias Brandt gestalteten in der Improvisation mit Text und Klang ein ungemein dichtes, ungemein individuell ausgestaltetes Szenario, einen nur mit Fantasie gefüllten Klang- und Assoziationsraum, in dem ein gelegentlich leiser ironischer Zwischenton nicht dementierend, sondern bereichernd wirkte", so die Frankfurter Rundschau nach der Premiere auf dem "enjoy jazzfestival" in Mannheim vor begeistertem Publikum in der ausverkauften Alten Feuerwache. "Bemerkenswert ist, wie Brandt und Thomas die Aufmerksamkeit des Publikums lenken und wie unmittelbar es dadurch den Schrecken dieser Nacht miterlebt", schreibt das Göttinger Tageblatt.

Matthias Brandt – Mehr als nur ein berühmtes Kind

Matthias Brandt, 1961 als Sohn von Ex-Bundeskanzler Willy Brandt in Berlin geboren, studierte Schauspiel in Hannover. 1985 erstes Theaterengagement am Oldenburger Staatstheater, anschließend u.a. im Schauspielhaus Bochum. Seit 2000 ist er in vielen Rollen bei Film und Fernsehen zu sehen, wie 2005 in "In Sachen Kaminski", für den er den Bayerischen Fernsehpreis erhielt. Seitdem bekam er zweimal den Adolf-Grimme-Preis und je einmal den Deutschen Kritikerpreis und die Goldene Kamera. 2010 erhielt er den Deutschen Hörbuchpreis für Ake Edwardsons "Der Himmel auf Erden" und im gleichen Jahr drehte er unter der Regie von Dominik Graf seinen ersten Film als Münchner Kommissar in der Krimireihe "Polizeiruf 110". Für die Darstellung des Kommissars erhielt er 2011 den Bambi, 2012 noch einmal den Bayerischen Fernsehpreis und 2013 den Deutschen Schauspielerpreis. Für seine Hauptrolle in "Männertreu" erhielt er 2014 den Hessischen Fernseh- und 2015 nochmal den Bayerischen Fernsehpreis als bester Darsteller.

Jens Thomas – der "Jimmy Hendrix des Flügels"

Jens Thomas, 1970 in Braunschweig geboren, studierte Jazz-Klavier an der Musikhochschule in Hamburg. Seit 1996 umfangreiche Konzerttätigkeit im In- und europäischen Ausland, zahlreiche Plattenveröffentlichungen und Auszeichnungen (u.a. SWR Jazzpreis, Int. Jazzpreis Nürnberg, Kunstförderpreis Niedersachsen, "Choc de l'année" des französischen Magazins Jazzman, Deutscher Schallplattenpreis Vierteljahresliste). Seit 2003 ist, und war er, in verschiedenen Theaterproduktionen, u.a. am Thalia Theater Hamburg, am Nationaltheater Gent, den Münchner Kammerspielen, dem Wiener Burgtheater und am Schauspielhaus Bochum, zu erleben. 2010 komponierte er die Musik zum NDR Dokumentarfilm "Tod auf dem Hochsitz" von Michael Heuer und 2012 veröffentlichte er seine aktuelle CD "Speed Of Grace: A Tribute To AC/DC", die er live u.a. auf Festivals in Hamburg, Istanbul, Moskau und Newcastle vorstellte.


Psycho - Blochs Meisterwerk wird zum Welterfolg

"Ein Meisterwerk des kalten Entsetzens", so bezeichnete die New York Times den 1959 veröffentlichten Horror-Besteller Psycho von Robert Bloch. Angespornt von der großen Erfolgsstory und der dramatischen Geschichte, machte sich auch einer der einflussreichsten Filmregisseure seiner Zeit dieses Werke zu Nutze: Alfred Hitchcock. 1960 verfilmte der Erfinder des Suspense und MacGuffin Psycho und schuf damit einen Meilenstein der Filmgeschichte.

Der für vier Oscars nominierte Film gilt als eines seiner größten Werke und ist ein Klassiker des amerikanischen Kinos. Die Szene, in der die weibliche Hauptfigur unter der Dusche erstochen wird, zählt schnitttechnisch wie musikalisch zu den bekanntesten und meistzitierten Szenen der Filmgeschichte. "Mit Psycho sprengte der Meister des Suspense, Alfred Hitchcock, Erwartungshaltungen und Genrekonventionen und schuf einen Schocker (für damalige Verhältnisse) sondergleichen. Ein Klassiker" (moviepilot.de). Die Neuauflage 1998 ehrte sein Werk zusätzlich. Eine Schreckensgeschichte, die über Generationen hinweg erschüttert.

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"Bemerkenswert ist, wie Brandt und Thomas die Aufmerksamkeit des Publikums lenken und wie unmittelbar es dadurch den Schrecken dieser Nacht miterlebt."

Göttinger Tageblatt

"Schauriger als im Hitchcock Film"

Main-Echo

Termin

Sonntag, 22.05.2016
17:00 Uhr Einlass
18:00 Uhr Beginn Psycho

Ort

Stadttheater Aschaffenburg, Theatersaal
Schlossgasse 28
63739 Aschaffenburg

Tickets

ab 25,00 € im VVK


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